Die Brunnenkresse (Nasturtium officinale)

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An der Brunnenkresse schätze ich besonders, dass ich sie auch mitten im Winter sammeln kann. Über schneebedeckte wiesen gehe ich zu dem Waldabschnitt, in dem mir die grüne Brunnenkresse entgegen lacht. Am kleinen, langsam fließenden Bächlein ist sie zu finden. Und ich freue mich über das frische, stark vitaminhältige Grün, dass mitten in der gemüsearmen Zeit unseren Speiseplan bereichert.

Geschichte
Die Brunnenkresse wird als eine der wenigen Heilpflanzen bereits seit der Antike verehrt. Im Mittelalter galt sie aufgrund ihrer vielfältigen Wirkungsweise als Universalheilkraut. Deswegen wird sie auch in vielen mittelalterlichen Kräuterbüchern ausführlich beschrieben und gelobt.
Vorkommen
Die Brunnenkresse wächst in ganz Europa an langsam fließenden Gewässern und an Quellen. Meist überzieht sie den Boden wie ein grüner Teppich.
Inhaltsstoffe
Ätherische Senföle –die der Kresse ihre Schärfe geben
Gerb- und Bitterstoffe
Sehr viel Vitamin C, aber auch die Vitamine A, D und E
Eisen, kalium, Arsen und Jod
Heilwirkung
Antibakteriell – das Penizillin des Waldes
Blutreinigend und harntreibend – ideale Unterstützung bei der Frühjahrskur
Stärkt die Funktion von Leber und Galle
Aktiviert den gesamten Stoffwechsel
Schleimlösend – hilft bei Katarrhen der oberen Luftwege
Verwendung als Heilpflanze
Da die Inhaltsstoffe der Brunnenkresse bei der Trocknung weitgehend verloren gehen, sollte sie frisch verwendet werden. Da ihre Inhaltsstoffe die Magenschleimhäute reizen können, sollte man sie aber nicht täglich verzehren.



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